„Es wird immergleich ein wenig anders, wenn man es ausspricht.“ (H.Hesse)

Als (psychosoziale) Beraterin/Coach verstehe ich mich als Begleiterin, Kümmerin und manchmal auch Brückenbauerin für Erwachsene, Kinder und Jugendliche in verschiedenen Lebensphasen, die den Blick für das „Hier und Jetzt“ hat. Gemeinsam erarbeiten wir in herausfordernden Situationen konkrete erste Schritte zur Veränderung. ( danach gehts weiter wie es steht mit: durch gemeinsame Gespräche…..). Durch gemeinsame Gespräche und die Nutzung von Methoden aus Coaching und Therapie werden persönlichen Ressourcen präventiv und entwicklungsorientiert genutzt, um dadurch Entlastung im beruflichen und privaten Rahmen zu erleben.

Beispiele aus der (Schul-)Praxis:

  • (präventives) Gesundheits-Coaching: Angebot für psychisch belastete Menschen und aktives Zugehen/Anschreiben nach Hinweisen und zur Entlastung von Betroffenen(schon bei ersten Auffälligkeiten!) und ggf weitere Begleitung. („Ich merke, ich benötige zeitnah einen Austausch zu meiner (privaten/beruflichen) Lage“)
  • Organisations-Coaching: Strukturen für eigene „to- dos“ in meinen Alltag entwickeln, um Überforderung und Stress zu vermeiden. („Ich brauche jemanden, der gemeinsam mit mir einen individuell angepassten strukturierten Alltagsplan schreibt, damit ausreichend Zeit für mich bleibt“)
  • Unterstützung bei Schul-Absentismus (Eltern, Kind, LehrerInnen, Schulleitung) nach dem (schuleigenen) Absentismusplan, durch enge Begleitung fortlaufende Kommunikation aller Beteiligten („Ich benötige jemanden, der alle Beteiligten und ihre pädagogischen Hilfen aufeinander abstimmt und ein, anfangs auch kontrollierendes, Vertrauensverhältnis mit den Kind aufbaut.“)
  • individuelle Hilfen und Unterstützung für schulischen Umgang mit (psychischen) Erkrankungen Betroffener, Angehöriger und Lehrende und im Umgang mit MitschülerInnen („Was bedeutet eigentlich Depression/Angststörung und wie soll ich das meinem Umfeld erklären, wie sich das auf mein Schulverhalten auswirkt“)
  • „ME-Time“ : Raum und Zeit zur eigenen „Sortierung und das vor Ort, zeitnah und im Ganztagesbetrieb, freie Zeiten für die eigene Psychohygiene nutzen („Was ist eigentlich gerade mit mir los , wie kann ich meine Bedürfnisse ernst nehmen und ggf. auch gegenüber anderen kommunizieren?“)
  • „Mädels-Zeit“: Zeit für anlassbezogene Gespräche in Kleingruppen über Themen, die den Alltag überschatten („ Ich bin mit meinem Körper nicht zufrieden“, „meine Mitschüler /Eltern behandeln mich nicht gut“, ……….)
  • Stress-lass-nach-Stunde“ („Ich möchte verstehen, was mich immer wieder aus der Balance bringt und welche Übungen helfen können“)
  • durch Einzelgespräche und nach Rücksprache mit LehrerInnen individuell Begleitung/Erstellung/Vorbereitung von Nachteilsausgleichen für SuS zur Entlastung der Schulleitung („Wir arbeiten im Gespräch genau heraus, welche Bedingungen ich brauche, um den Schulalltag zu schaffen und das Umfeld zu informieren“)
  • Aufklärung und Informationen zu psychischen Belastungen/Erkrankungen und Hinweise zu aktuellen Angeboten des Betrieblichen Gesundheitsmanagement und ausgewiesenen Hilfen (psychosoziale Gesundheit an Schulen)
  • Interne und externe Netzwerkarbeit
  • Unterstützung bei der Organisation und Durchführung von SET-Tagen/Fortbildungen ( über den Beratungslehrerverband Schleswig Holstein)
  • u.v.m.